Natur tut gut

Einzigartig. Lebendig. Schützenswert.

Natur – Balsam für Körper und Seele

Hier sagt Ihnen Gabriel Vetter, warum Natur guttut


Immer mehr Menschen suchen den Ausgleich zum hektischen Alltag in der Natur. Draussen im Grünen Sport treiben, mit dem Hund spazieren oder einfach entspannen. Sie folgen dabei ihrer Intuition, dass naturnahe Orte uns zur Ruhe kommen und auftanken lassen. Sie spüren, dass die Natur ihr Wohlbefinden fördert und ihnen guttut. Eine lange Liste wissenschaftlicher Untersuchungen bestätigt, dass sich der Aufenthalt in der Natur positiv auf den Menschen auswirkt – in körperlicher, psychischer und sozialer Hinsicht.

Natur spielt zum Beispiel als Bewegungsanreiz eine wichtige Rolle, um dem Trend zur Zunahme von Krankheiten wie Herz-Kreislaufbeschwerden, Diabetes und Arthritis entgegenzuwirken. Oder: Personen mit Schlafstörungen können oft nach einem Waldspaziergang besser schlafen, und selbst gesunde Personen schlafen nach einem Spaziergang im Grünen länger. Andere Studien weisen nach, dass sich unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit im Grünen regeneriert oder dass rekonvaleszente Patienten weniger Schmerzmittel brauchen, wenn sie Kontakt zur Natur haben. Und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Erholungseffekt in der Natur die Gesundheitskosten für alle senkt.

Für uns Menschen ist es lohnend, wenn wir uns in der Natur aufhalten und uns mit der Natur auseinandersetzen. Menschen brauchen schöne Landschaften in ihrer Umgebung, erreichbare Oasen, um sich im Alltag dort zu erholen. Grundlage dafür ist der Erhalt unserer Landschaften und Naturräume. Dazu können wir alle einen Beitrag leisten.

Der Natur- und Landschaftsschutz dient der Natur und dem Menschen. Denn wo sich viele Pflanzen und Tiere wohl fühlen, fühlt sich auch der Mensch wohl.

Ursina Wiedmer, Leiterin Fachstelle Naturschutz